Die im Entwicklungskonzept vorgeschlagenen Massnahmen leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem attraktiven und sicheren Rheintal. Erholungswert und Standortattraktivität werden erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region gesteigert, was sich auch auf die wirtschaftliche Entwicklung positiv auswirkt. Einerseits wird ein auf das hohe Schadenpotenzial abgestimmter Hochwasserschutz gewährleistet. Die Schäden bei extremen Hochwasserereignissen werden minimiert. Gleichzeitig werden die Grund-wasserverhältnisse und damit die Trinkwasserversorgung verbessert und langfristig gesichert. Zudem entsteht ein funktionsfähiger, vernetzter Lebensraum Alpenrhein-Bodensee-Zuflüsse, der die Grundlage für die nachhaltige Erhaltung der gewässer-typischen Tier- und Pflanzenarten des Alpenrheins sicherstellt. Dies eröffnet nicht zuletzt weitreichende Möglichkeiten für die Naherholung und eine angepasste wirtschaftliche Nutzung.
Die vorgeschlagenen Massnahmen sind aus heutiger Sicht nachhaltig. Sie lassen auch entsprechende Freiräume für zukünftige Optimierungen und detaillierte Interessensabwägungen offen, die im Zuge der Umsetzung vorzunehmen sind.
Die nächsten Schritte bei der Umsetzung
des Entwicklungskonzeptes Alpenrhein sind:
-
Raumplanerische Sicherung des Gewässerraums Alpenrheins
-
Ausarbeitung des Notentlastungskonzeptes
-
Planung und Umsetzung der Kapazitätserhöhung in der internationalen Strecke (Pilotstrecke) und von Sohlen-Stabilisierungsmassnahmen zwischen Landquart und Bad Ragaz in Abstimmung mit dem Geschiebemanagement
-
Weitere Konkretisierung von Lösungen zur Schwallproblematik
-
Systematisches Vernetzen und Revitalisieren der Zuflüsse (verschiedene Planungen sind in Arbeit, z. B. Spiersbach, Landquart)
-
Planung und Ausführung notwendiger Unterhaltsarbeiten, damit sie der Strategie des Entwicklungskonzeptes entsprechen (z.B. Aufweitung Felsberg)
-
Erarbeitung eines Monitoringkonzeptes
Bei der weiteren Projektierung der vorgeschlagenen Massnahmen ist eine vertiefte Interessensabwägung notwendig. Die strategischen Ziele des Entwicklungskonzeptes sind dabei zu berücksichtigen. Die Umsetzung der vorgeschlagenen Massnahmen soll nach definierten Prioritäten und schrittweise erfolgen. Zudem können, wie das folgende Beispiel zeigt, auch relativ grosse Massnahmen im Rahmen von notwendigen und üblichen Sanierungs- und Unterhaltsarbeiten realisiert werden.
Beispiel einer Umsetzung der Strategie
des Entwicklungskonzeptes
Für die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes sind nicht immer Grossprojekte erforderlich. Die Strategie des Entwicklungskonzeptes kann auch im Rahmen von notwendigen, anstehenden Sanierungen umgesetzt werden. Ein Beispiel dafür ist die Aufweitung Chur/Felsberg.
Der Uferschutz musste auf diesem Alpenrheinabschnitt erneuert werden. Diese Gelegenheit wurde genutzt, das Flussbett zu verbreitern, um dem Eintiefungstrend entgegenzuwirken. Das Aushubmaterial, welches bei der Erstellung des neuen Uferschutzes anfiel, konnte die Bauwirtschaft verwenden. Dadurch war die Sanierung kostengünstig. Die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes ist eine Generationenaufgabe. Wenn es jetzt und auf Dauer gelingt, mit dem Gewässerraum den dazu notwendigen Handlungsspielraum zu sichern, ist auch die mittel- und langfristige Realisierung möglich.
Die im Entwicklungskonzept vorgeschlagenen Massnahmen leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem attraktiven und sicheren Rheintal. Erholungswert und Standortattraktivität werden erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region gesteigert, was sich auch auf die wirtschaftliche Entwicklung positiv auswirkt. Einerseits wird ein auf das hohe Schadenpotenzial abgestimmter Hochwasserschutz gewährleistet. Die Schäden bei extremen Hochwasserereignissen werden minimiert. Gleichzeitig werden die Grund-wasserverhältnisse und damit die Trinkwasserversorgung verbessert und langfristig gesichert. Zudem entsteht ein funktionsfähiger, vernetzter Lebensraum Alpenrhein-Bodensee-Zuflüsse, der die Grundlage für die nachhaltige Erhaltung der gewässer-typischen Tier- und Pflanzenarten des Alpenrheins sicherstellt. Dies eröffnet nicht zuletzt weitreichende Möglichkeiten für die Naherholung und eine angepasste wirtschaftliche Nutzung.
Die vorgeschlagenen Massnahmen sind aus heutiger Sicht nachhaltig. Sie lassen auch entsprechende Freiräume für zukünftige Optimierungen und detaillierte Interessensabwägungen offen, die im Zuge der Umsetzung vorzunehmen sind.
Die nächsten Schritte bei der Umsetzung
des Entwicklungskonzeptes Alpenrhein sind:
-
Raumplanerische Sicherung des Gewässerraums Alpenrheins
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Ausarbeitung des Notentlastungskonzeptes
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Planung und Umsetzung der Kapazitätserhöhung in der internationalen Strecke (Pilotstrecke) und von Sohlen-Stabilisierungsmassnahmen zwischen Landquart und Bad Ragaz in Abstimmung mit dem Geschiebemanagement
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Weitere Konkretisierung von Lösungen zur Schwallproblematik
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Systematisches Vernetzen und Revitalisieren der Zuflüsse (verschiedene Planungen sind in Arbeit, z. B. Spiersbach, Landquart)
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Planung und Ausführung notwendiger Unterhaltsarbeiten, damit sie der Strategie des Entwicklungskonzeptes entsprechen (z.B. Aufweitung Felsberg)
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Erarbeitung eines Monitoringkonzeptes
Bei der weiteren Projektierung der vorgeschlagenen Massnahmen ist eine vertiefte Interessensabwägung notwendig. Die strategischen Ziele des Entwicklungskonzeptes sind dabei zu berücksichtigen. Die Umsetzung der vorgeschlagenen Massnahmen soll nach definierten Prioritäten und schrittweise erfolgen. Zudem können, wie das folgende Beispiel zeigt, auch relativ grosse Massnahmen im Rahmen von notwendigen und üblichen Sanierungs- und Unterhaltsarbeiten realisiert werden.
Beispiel einer Umsetzung der Strategie
des Entwicklungskonzeptes
Für die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes sind nicht immer Grossprojekte erforderlich. Die Strategie des Entwicklungskonzeptes kann auch im Rahmen von notwendigen, anstehenden Sanierungen umgesetzt werden. Ein Beispiel dafür ist die Aufweitung Chur/Felsberg.
Der Uferschutz musste auf diesem Alpenrheinabschnitt erneuert werden. Diese Gelegenheit wurde genutzt, das Flussbett zu verbreitern, um dem Eintiefungstrend entgegenzuwirken. Das Aushubmaterial, welches bei der Erstellung des neuen Uferschutzes anfiel, konnte die Bauwirtschaft verwenden. Dadurch war die Sanierung kostengünstig. Die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes ist eine Generationenaufgabe. Wenn es jetzt und auf Dauer gelingt, mit dem Gewässerraum den dazu notwendigen Handlungsspielraum zu sichern, ist auch die mittel- und langfristige Realisierung möglich.